Industrie 4.0 – diese Fähigkeiten brauchen Manager für die Zukunft

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Industrie 4.0 – diese Fähigkeiten brauchen Manager für die Zukunft

Die Arbeitswelt verändert sich, und manche Jobs verändern sich schneller als andere. Laut World Economic Forum sind wir im Beruf zukünftig nur so gut, wie unsere Fähigkeiten es sind. Doch welche Kompetenzen werden innerhalb der nächsten 10 Jahre entscheidend?

Wir haben sie Ihnen in einer Checkliste zusammengestellt. Diese eignet sich besonders für Sie, wenn Sie in einem Industrieunternehmen arbeiten. Mit der Aneignung der folgenden Kompetenzen unterstützen Sie die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens.

 

BeitragsbildQualifizierungsschub: im Bereich Industrie 4.0 wertschöpfend arbeiten

Führungskräfte für die operativen Bereiche in den Industrie-Fertigungsbranchen Maschinenbau, Automotive, und Kunststoff-Chemie sollten idealerweise über Kompetenzen in folgenden Bereichen verfügen:

  • Neue Technik, künstliche Intelligenz: Arbeitsprozesse und -schritte konzipieren, verändern und implementieren
  • Verstehen und Gestalten der Vernetzung von Mensch und Maschine bzw. Anlage, Produkt, Dienstleistung
  • Kenntnis über moderne Produktions- und Fertigungsverfahren mit den
    daraus resultierenden technologischen Anforderungen und Qualifizierungsbedarfen
  • Verständnis für Wertschöpfungsketten und die Veränderung von Geschäftsmodellen
  • Verständnis und Neugestaltung von Datenmodellen, Strukturen verstehen
    und in Arbeitsprozesse übersetzen können
  • Kenntnis von moderner Informations- und Kommunikationstechnik, Elektrotechnik
  • Digitale Kompetenzen (Grundlagen, Technik, Applikationen, Geräte)
  • Verständnis von Digitalisierung und 4.0-Themen (digitale Auftrags-/Assistenzformen)
  • Kommunikation, eigenverantwortliche Projekt- und Teamarbeit in agilen Prozessen und Strukturen
  • Lernmotivation und Bereitschaft zur Kompetenzentwicklung

 

Zur Ergänzung des Inhalts: IT-Grundkenntnisse besitzen

 

 

 

Nicht nur für Führungskräfte, sondern auch für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen, sind diese Qualifizierungen eine grundlegende Voraussetzung für die nachhaltige Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben und -strategien:

  • IT-Grundlagen (EDV-Geräte in den grundlegenden Funktionen sicher bedienen können)
  • Digitale Grundfähigkeiten (notwendige Technik, Apps, Software sicher beherrschen können)
  • Digitales lernen und kommunizieren (Lernsysteme, Kommunikations-, Team- und Projektplattformen den Anforderungen entsprechend nutzen können)

Für das Umfeld Produktion 4.0 sind diese Fähigkeiten wichtig:

  • Maschinen-Applikationen und -Steuerung qualitätsgesichert beherrschen
  • IT-Technologie anforderungsgerecht einführen und anwenden (IT-Infrastruktur / Konfigurationsmanagement, Programmiersprachen, Data Science, IT-Administration und -Security, Maschine-Learning, Cloud-IT)
  • Die Schnittstelle zwischen IT und Elektrotechnik beherrschen (BUS-Systeme, Leistungselektronik, Datenmanagement etc.)

In der Automobilindustrie wird nach den Lockerungen die Produktion Schritt für Schritt wieder hochgefahren. Ein Teil der Mitarbeiter muss dafür reaktiviert werden. Der andere Teil könnte sich mithilfe von Fort- und Weiterbildungen weiterqualifizieren. Wer die Zeit nutzt, um den Fokus auf die Entwicklung und Erweiterung der eigenen Kompetenzen zu setzen, verschafft sich die bestmögliche Ausgangssituation in Bezug auf die langfristigen Auswirkungen der Krise, aber auch für die bestehenden Herausforderungen der Digitalisierung.

 

Quellen:
World Economic Forum “Skills for your future”
Stifterverband / McKinsey “Future skills”

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